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Oberpfalz
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Weiden in der Oberpfalz gilt heute als kultureller, geographischer und wirtschaftlicher Mittelpunkt der nördlichen Oberpfalz. Durch die besondere Lage - am Schnittpunkt der "Goldenen Straße", dem Handelsweg nach Böhmen und der "Magdeburger Straße" erlebte Weiden früh einen ersten wirtschaftlichen Aufschwung.

Mittelpunkt der Altstadt ist das freistehende Alte Rathaus. Auffällig ist der hohe achteckige Turm, der nach mittelalterlicher Anschauung ein Zeichen freiheitlicher Rechte der Bürger war und vielleicht demonstrieren sollte, dass sich die Weidener Bürger auch durch die beiden verheerenden Feuersbrünste der vergangenen Jahre nicht unterkriegen ließen. Unter dem achteckigen Glockenturm verlief der Stadtbach durch das Rathaus. Die südwestliche hohe Giebelfront mit Freitreppe und einem Mosaik entstanden erst um 1915. Den kleinen Giebel zieren die Wappen der Regierungsbezirke Bayerns.
Altes Rathaus

Ein großes Relief an der Fassade stellt ein ungewöhnliches Kriegerdenkmal dar: Die Frau am heimischen Pflug. An schwere Kriegszeiten erinnern auch die 16 Dolomitkugeln, die aus den Zeiten der Hussitenkriege stammen. Zu sehen sind die löchrigen Steingeschosse in der Baumallee vor dem Rathaus. Heute sind im Alten Rathaus das Kultur- und Fremdenverkehrsamt sowie eine Ladenpassage untergebracht.
Zu den schönsten Bauten der Stadt Weiden zählt die Josefskirche. Die beiden 64 m hohen Türme der dreischiffigen Basilika überragen von weitem sichtbar das Häusermeer der Altstadt. Die Josefskirche zählt zu den gelungensten Werken neuromanischer Kirchenbauten in Deutschland und sollte daher auf Ihrer Besichtigungstour nicht fehlen.

Ein wenig mystisch wirken die Wand- und Deckengemälde mit Szenen aus dem Alten Testament oder die apokalyptischen Reiter im Vierungsgewölbe, wenn durch die sechzehn farbigen Fenster in den Seitenschiffen gedämpftes Licht in den Innenraum der Basilika fällt und sich das Licht in den goldenen Mosaikbildern an der Decke spiegelt. Man sollte also Zeit und Muße mitbringen, um die Fülle der Bilder und Symbole auf sich wirken zu lassen, denn die Josefskirche zählt zu den gelungensten Werken neuromanischer Kirchenbauten in Deutschland und der Innenraum mit seiner ausgezeichneten Jugendstil-Ausstattung verdient Beachtung.
Der "Waldsassener Kasten" gilt als der bedeutendste Barockbau der Stadt Weiden. Er wurde von 1739 - 1742 im Auftrag des Klosters Waldsassen von dem nordoberpfälzer Baumeister Johann Jakob Philipp Nuttone errichtet und diente als Stützpunkt für die Getreideeinnahmen. Mitte der achtziger Jahre wurde der Bau für 5,5 Millionen Mark restauriert und dadurch vor dem Verfall gerettet. Heute gehört das barocke Kleinod den Bürgern und Gästen der Stadt: Hier ist das Internationale Keramikmuseum und die Regionalbibliothek untergebracht.

Auf rund 1000 Quadratmetern findet man eine Mischung aus Dauer- und Wechselausstellung, das heißt, es werden abwechselnd Keramikobjekte aus sechs bayerischen Staatsmuseen sowie Exponate aus der heimischen Porzellanindustrie gezeigt. Darüber hinaus ist Weiden als einziges bayerisches Zweigmuseum in Besitz einer eigenen festen Sammlung: Mit einer Schenkung machte die Seniorchefin der Porzellanfabrik Christian Seltmann 1994 ihre wertvolle Sammlung chinesischen Porzellans der Öffentlichkeit zugänglich.
Über 60 % des Oberpfälzer Waldes sind mit Wald und Wasser bedeckt. Der Wasserreichtum im Land der ungezählten Weiher und Teiche wird von den Bauern für eine erfolgreiche Fischzucht genutzt. Nach Lust und Laune kann hier gewandert werden, beispielsweise auf dem Glasschleifererweg. Ebenso kann man im Winter Ski fahren, baden oder angeln. Es gibt viele Kulturdenkmäler zu besichtigen: Burg Falkenstein, Burgruine Leuchtenberg und weitere Zeugnisse mittelalterlicher Ritterherrlichkeit, die Klöster Waldsassen und Speinshart in italienischem Barock und die eigenartige Dreifaltigkeitskirche "Kappel" bei Waldsassen.

Amberg, die frühere Hauptstadt der Oberpfalz ist romantisch ins Tal der Vils gebettet, die mitten durch die Altstadt fließt. Ein Besuch in der spätgotischen Hallenkirche St. Martin, erbaut ab 1421 - lohnt in jedem Fall. Sie zählt nach dem Regensburger Dom zu der bedeutendsten gotischen Kirche.
Die Kirche St. Georg - gotische Kirche aus der 2. Hälfte des 14. Jhd. - im 17. und Anfang des 18. Jhd ist ebenfalls ein Besuch wert. Sie ist in prachtvollem Barock und strahlendem Rokoko ausgestattet.
Über 60 Burgen und Schlösser, wie z.B. die Burgruine Lichtenegg erzählen von den Zeiten einer wehrhaften Grenzregion durch die wichtige Handelsstraßen, z.B. die "Goldene Straße" verlaufen. Kaiser Karl IV. schuf sie als Verbindung zwischen seinen Städten Prag und Nürnberg.
Ein besonderes Highlight bietet der weltweit einzige künstliche Sommersandskiberg in Hirschau, der Monte Kaolino. Hier macht Skifahren erst bei sommerlichen Temperaturen Spaß. Schlepplift, Leihski und Schuhe sind vorhanden. Für "Bretterl"- Begeisterte bieten ausgedehnte und gespurte Loipen und Skilifte viele Möglichkeiten auch im Winter aktiv zu sein.

Regensburger Rathaus
Das Historische Museum in Regensburg im ehemaligen Minoritenkloster erläutert die Kunst- und Kulturgeschichte von der Steinzeit bis zum 19. Jahrhundert. Schwerpunkt der Sammlungen sind der Regensburger Raum und Ostbayern. Sie umschließen Themenkreise der Vor- und Frühgeschichte, Römerzeit, Steinplastik des Mittelalters, Leben und Handel im mittelalterlichen Regensburg, Sakralkunst des 15./16. Jahrhunderts bis zu Wohnkultur und Kunsthandwerk des 16. bis 19. Jahrhunderts.

Im Zentrum des Reichstagsmuseums steht der Reichssaal, ein gotischer Festsaal, der ab 1663 Versammlungsort des Immerwährenden Reichstages des Heiligen Römischen Reiches war. Der Reichssaal ist als erstes deutsches Parlamentsgebäude Museum und Denkmal zugleich. In den Räumlichkeiten wird die Geschichte der Reichsversammlungen und die Funktionsweise des Immerwährenden Reichstages dargestellt.
Ferner sind Sammlungen des reichsstädtischen Gerichtswesens mit Fragstatt zu besichtigen.
Bei einem Ausflug ins nahe Altmühltal locken romantische Schlösser und Burgen. Hoch über dem idyllischen Altmühltal befindet sich Schloss Prunn. Grundmauern und Burgfried stammen noch aus dem 12. Jahrhundert. Hier wurde eine Handschrift des berühmten Nibelungenliedes gefunden. Die Räume sind mit historischem Mobiliar, Gemälden und Gobelins ausgestattet Die Rosenburg bei Riedenburg beherbergt einen Falkenhof. Flugvorführung und Fütterung der Greifvögel (Adler, Falken, Bussarde und Geier)
 
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