Die Städteregion Nürnberg umfasst die vier
Städte Nürnberg, Fürth,
Erlangen und Schwabach, deren individueller
Charme Besucher von nah und fern anzieht.
Nürnberg ist als Messestadt weithin bekannt und gilt als kulturelles
Zentrum Mittelfrankens. Trotz der starken Zerstörung im Zweiten Weltkrieg
blieb das historische Stadtbild erhalten. Historische Gebäude, Museen
und der weltberühmte Christkindlesmarkt im Dezember laden zum Besuch
ein.
|
|
Die
Historische Meile führt mit einem wegweisenden
Schildersystem zu den bedeutendsten historischen Bauwerken in der Altstadt
und verschafft den Touristen so einen Überblick über die traditionsreiche
Vergangenheit der Stadt. Aber auch Ortskundige sollten wieder einmal Zeit
finden, die Atmosphäre um die bekannten Monumente zu erfahren, z.
B. inmitten der verwinkelten Gassen der Altstadt, auf ihren Plätzen
und unter ihren Chörlein.
In Nürnbergs weltberühmtem
Spielzeugmuseum
schlägt das Herz der Spielzeugwelt.
Das Museum zeigt die ganze Vielfalt des Spielzeugs von der Antike bis
zur Gegenwart.
Schwerpunkte liegen auf Holzspielzeug, exquisiten Puppenstuben und -küchen
oder auch einer "Welt aus Blech". Im neu ausgebauten Dachgeschoss
erzählen Legosteine, Barbiepuppen und weiteres aktuelles Spielzeug
die Geschichte vom Spielen ab 1945 bis heute.
Eine Dependance des Germanischen Nationalmuseums (GNM) ist das
Schloss
Neunhof. Das kleine Landschloss in Neunhof vor den Toren der Stadt
vermittelt anschaulich das sommerliche Leben des Nürnberger Patriziats
im 16. bis 19. Jahrhundert. Außerdem bietet es einen schönen
Park im Stil des 18. Jahrhunderts.
Die
Kaiserstallung ist das bedeutendste der reichsstädtischen
Gebäude. Der zweistöckige Steinbau mit fünf übereinander
liegenden Dachböden wurde 1494/1495 als Kornspeicher errichtet, diente
allerdings bei Reichstagen auch als Marstall. Das gewaltige Bauwerk fügt
sich überraschend gut zwischen die beiden grundverschiedenen und schräg
zueinander stehenden älteren Türme (Luginsland und Fünfeckturm).
Die Kaiserstallung dient als Jugendherberge und -gästehaus mit mehr
als 300 Betten.
Eines der schönsten Gebäudeensembles der Stadt bilden
Weinstadel,
Henkersteg und Unschlitthaus. Besonders der Weinstadel mit seinem
traditionellen Fachwerk ist ein bauliches Kleinod. Er wurde 1446 bis 1448
als Sondersiechenhaus für Nürnbergs Aussätzige errichtet.
Nachdem die Kranken dann aus der Stadt verbannt worden waren, nutzte man
das Gebäude als Weinlager. Der Weinstadel steht an der Stelle der "vorletzten
Stadtmauer" aus dem 13. Jahrhundert. Durch eine Brücke wurden
hier die beiden Stadtteile miteinander verbunden. 1595 wurde die Brücke
nach einem Hochwasser abgerissen und durch den hölzernen Henkersteg
ersetzt. Am südlichen Ufer setzt der Speicherbau des Unschlitthauses
den Verlauf der ehemaligen
Stadtmauer fort.
Ansbach Ein Besuch in der Markgrafen-Residenz mit einer Führung
durch die 27 Prunkräume ist auf jeden Fall empfehlenswert. Zu den Hauptattraktionen
der Residenz zählen der Festsaal, das Spiegelkabinett sowie der Kachelsaal
mit rund 2.800 Fliesen aus der ehemaligen Ansbacher Fayencemanufaktur. Interessant
auch die Bayerische Staatssammlung "Ansbacher Fayencen und Porzellan".
Vor der Residenz auf dem Schlossplatz ist die Pferdeplastik "Anscavallo"
von Jürgen Goertz zu sehen. Abgerundet wird das Ensemble des neu gestalteten
Platzes durch zwei Buswartehallen aus der Werkstatt desselben Bildhauers.
|
Ehemalige Stiftskirche St. Gumbertus mit Krypta und Fürstengruft,
15. Jahrhundert, barocke Saalkirche, imposanter Orgelprospekt, unter der
Schwanenritterkapelle die romanische Krypta (um 1040) und die Fürstengruft
(25 Sarkophage aus dem 17. und 18. Jahrhundert).
|
Das
Markgrafen-Museum bietet u.a. eine Kaspar-Hauser-Sammlung.
Aufbereitet nach modernsten museumspädagogischen Aspekten, zum Teil
auch inszeniert, wird die Geschichte der Stadt und des Fürstentums
Ansbach zum Erlebnis!
Das
Kaspar-Hauser-Denkmal, welches 1981 errichtet wurde,
zeigt das "Kind von Europa" in zweierlei Gestalt: Einmal, wie
Kaspar 1828 in Nürnberg auftauchte, und als jungen Edelmann, der 1833
im Ansbacher Hofgarten ermordet wurde. Seit 1998 stellt sich die Stadt Ansbach
im Rahmen der Kaspar-Hauser-Festspiele der Aufgabe, durch eine umfangreiche
Auswahl gegebener und neuer Arbeiten, das Einzigartige dieses Phänomens
verständlich zu machen.
Auch bei den Kaspar-Hauser-Festspielen 2002 wurden den
Besuchern wieder ein attraktives Programm geboten. Die nächsten Festspiele
werden vom 6. bis 15. August 2004 stattfinden.